Brook Steinberg
Brook Steinberg ist ein Roman zwischen den Stühlen und ähnelt damit seiner Heldin, Brook Steinberg. Sie lebt in einer Welt, in der Menschen nicht mehr sterben, sondern
verschwinden, sobald sie mehr kosten als nützen. Obwohl ihr das eigentlich nicht gefällt, wehrt sie sich auch nicht dagegen. Als Mitinhaberin einer Detektei schlägt sie sich mehr schlecht als recht
durch's Leben, aber hält sich doch irgendwie über Wasser. Das alles ändert sich, als die Frau, in die sie sich verliebt hat, verschwindet. Auf der Suche nach ihr verliert sie ihre Detektei, ihre Wohnung
und fast sich selbst.
Steinberg gerät in merkwürdige, oft auch komische Situationen. In ihrer Wohnung liegt plötzlich eine Leiche. Sie wird zusammen mit fünf Kindern im Keller einer Bäckerei
eingesperrt, ohne zu wissen, warum. Nichts ist so, wie es den Anschein hat. Menschen verschwinden, ohne dass jemand sie verschwinden. Dinge geschehen und sind dann doch nicht geschehen. Wie in einem
Alptraum. Dennoch erzählt Brook Steinberg keine düstere, hoffnungslose Geschichte. Steinberg ist keine Heldin, sie schafft es nicht, die Welt zu verändern, aber sie entkommt der Kälte und Verhärtung
und bleibt nicht alleine.
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